Roadbike-Abenteuer in den Marken
Zwischen Adria, Apennin & Legenden in Italiens unterschätztem Rennrad-Mekka

Marken: Eine Region, die alles kann
Was die Marken so besonders macht, ist ihre unglaubliche landschaftliche Vielfalt. Immerhin besteht die Region zwischen Adria und Apennin zu 70 % aus Hügeln und Bergen auf deren Spitzen die malerischen Dörfer und Städte thronen. Nirgendwo in Italien ist die Naturkulisse vielseitiger mit dicht bewaldeten Naturschutzgebieten, endlosen Küstenstraßen, idyllischen Flusstälern und kräftezehrenden Bergstraßen. Abwechslungsreicher kann ein Rennradurlaub kaum sein. Für Rennradfahrer bedeutet das: endlose Möglichkeiten. Morgens entspannt entlang der Küste rollen, mittags durch Olivenhaine und Weinberge fahren und am Nachmittag noch einen knackigen Anstieg ins Hinterland mitnehmen. Kaum eine Region in Italien verbindet so viele unterschiedliche Terrains auf so engem Raum.
Auf den Spuren der Profis
Die Marken sind nicht nur landschaftlich beeindruckend. Sie sind auch tief im Radsport verwurzelt. Das Gesamtgemälde der variierenden Landschaftsformen wissen nämlich auch die Profis zu schätzen – und dies nicht nur beim Giro d’Italia. Einer der legendärsten Anstiege führt auf den Monte Carpegna, der untrennbar mit Marco Pantani verbunden ist. Mit Steigungen zwischen 10 und 12 Prozent ist der Berg über 10 Kilometer zu erklimmen. Knapp 1.000 Höhenmeter später erreicht man den „Cippo“, eine Art Wallfahrtsort für Radsportfans. Wer hier oben steht, spürt sofort, warum dieser Berg mehr ist als nur ein Anstieg. Er ist ein Stück Radsportgeschichte.
Traumtouren zwischen Küste und Hinterland
Nicht überlaufen, dafür umso vielseitiger: Wer seinen Rennradurlaub in den Marken verbringt, entdeckt eine Region, die ständig überrascht: mit neuen Straßen, neuen Ausblicken und neuen Geschichten. Ein perfekter Einstieg ist die „Panoramica“ durch den Parco Naturale Monte San Bartolo. Für alle, die es anspruchsvoller mögen, führt der Weg in den Nationalpark Monti Sibillini. Hier wird es alpiner, wilder und deutlich fordernder. Lange Anstiege, wenig Verkehr und eine fast unberührte Natur sorgen für echtes Abenteuergefühl. Und auch bei der Umrundung des Riverva naturale statale Gola del Furlo raubt uns nicht nur die Altstadt von Urbino – übrigens UNESCO-Weltkulturerbe – den Atem, sondern auch die 141 km lange Runde mit 2.080 Höhenmetern über Piobbico, Cagli, Pegola und zurück nach Fossombrone im Metauro Tal.
Mehr als nur Radfahren
Beim Rennradurlaub in den Marken gilt es aber nicht nur die schönsten Straßen, sondern auch Kultur, Kulinarik und Architektur der großen Städte zu erkunden. Denn die Marken fordern nicht nur die Beine, sondern auch die Sinne. Denn zwischen Mittelmeer und Apennin verstecken sich hier neben spektakulären Naturwundern wie etwa die Tropfsteinhöhlen von Frasassi, außergewöhnlich viele historische Theater und sehenswerte Ortschaften. Zudem gilt die Region als die Trüffelhochburg Italiens – der Rennradurlaub in den Marken punktet also auch kulinarisch. Ein Teller Pasta, ein Glas regionaler Wein und der Blick über die endlose Hügellandschaft – so fühlt sich Rennradurlaub auf italienisch an.
Roadbike-Basecamp am Meer
Wer nach der perfekten Homebase für sein Roadbike-Abenteuer in den Marken zwischen Adria und Apennin sucht, ist im Natural Village Resort direkt an der Adriaküste bestens aufgehoben. Zwischen Entspannung und Wasserspaß am Privatstrand oder Pool erwartet Rennradfahrer hier ein breit gefächertes All-in-one-Angebot mit zahlreichen Sportmöglichkeiten als Ausgleich zum Tag am Sattel. Rund um das Resort erhebt sich eine abwechslungsreiche Hügel- und Berglandschaft. Auf der einen Seite ragt der Sehnsuchtsberg Monte Conero mit seinem üppigen Naturpark empor, auf der anderen Seite breiten sich Traumstrände aus. Die modernen und voll ausgestatteten Chalets des Natural Village Resort bieten somit imposante Ausblicke auf das Naturschutzgebiet und aufs Meer. Den Radrenntag lässt man hier schließlich im Ristorante Seaside direkt am Strand ausklingen. Zuerst warten mediterrane Spezialitäten und ein Glas Wein, bevor man von den legendären Rennraderfolgen des Marco Pantani – und den eigenen Gipfelsiegen in den Marken – träumt.
















