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Rennradfahren am Levico See: Zwischen Kaiserjägerstraße und Dolce Vita
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Blogartikel

Rennradfahren am Levico See: Zwischen Kaiserjägerstraße und Dolce Vita

Das überraschend vielseitige Rennradrevier im Trentino

12.08.2026

Wer beim Rennradurlaub im Trentino nicht nur Höhenmeter sammeln, sondern auch ein bisschen Dolce Vita genießen möchte, sollte den Levico See auf der Landkarte markieren. Der kleine See liegt eingebettet in die Landschaft der Valsugana, zwischen den Brenta-Dolomiten und den Bergen des Trentino, und ist ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Rennradtouren. Von entspannten Kilometern entlang des Tales geht es direkt hinein in die Berge – über aussichtsreiche Anstiege, historische Passstraßen und hinauf zu echten Höhenmetern-Klassikern. Und nach der Tour? Ab ins Wasser, ein Gelato in Levico Terme oder eine gemütliche Merenda auf der Sonnenterrasse. Genau diese Mischung macht einen Rennradurlaub am Levico See so besonders.

Autor
Maxie-Renée Korotin
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Zwei Radfahrer blicken auf See mit Stadt und Bergen im Hintergrund

Rennradfahren am Levico See auf einen Blick

  1. Passklassiker direkt vor der Haustür
    Die Kaiserjägerstraße, die Strada del Menador, gehört zu den charakteristischsten Anstiegen der Region. Ihre schmale Straße, engen Kehren und der Blick über den Caldonazzosee machen die Auffahrt zu einem echten Rennraderlebnis.
  2. Vom See direkt in die Berge
    Der Levico See liegt ideal zwischen dem flachen Valsugana-Tal und den Bergen des Trentino. Dadurch kannst du entspannte Kilometer sammeln – oder aber deine Tour unmittelbar um mehrere hundert Höhenmeter erweitern.
  3. Königsetappe zum Manghenpass
    Wer lange Anstiege und viele Höhenmeter sucht, nimmt den Passo Manghen ins Visier. Die Passstraße führt vom Valsugana-Tal hinauf ins Val di Fiemme und gehört zu den anspruchsvollsten Tourenzielen der Region mit Kultcharakter.
  4. Rennrad & Baden
    Nach der Tour wartet mit dem Levico See  die schönste Form der Regeneration: dine Abkühlung im See, ein Eis in Levico Terme oder eine traditionelle italienische Merenda – eine kleine Zwischenmahlzeit, also ein Snack am Nachmittag – machen aus dem Trainingstag einen Urlaubstag.
  5. Alpenpanorama trifft italienisches Lebensgefühl
    Die Valsugana verbindet alpine Landschaft mit dem entspannten Lebensgefühl des Trentino. Genau dieser Mix macht die Region interessant für Rennradfahrer, die sportliche Ausfahrten nicht vom Genuss trennen möchten.

Vom Tal direkt in die Berge

Entspannte Ausfahrten oder Höhenmeter sammeln: rund um den Levico See hast du die Qual der Wahl. Denn in der Valsugana geht es mal entspannt entlang des Levico oder Caldonazzosee oder aber in die umliegenden Berge, um die Waden ordentlich zu fordern. 

Wer beim Rennradfahren lieber richtig lange ansteigt, findet rund um den Levico See ebenfalls reichlich Futter für die Waden. Die Auffahrt nach Vetriolo und zur Panarotta sowie Touren durch das Valle dei Mòcheni oder hinauf zur Hochebene von Asiago erweitern das Revier um anspruchsvolle Bergstrecken. So lässt sich – je nach Tagesform – zwischen einer kürzeren Kletterpartie und einer langen Ausfahrt mit ordentlich Höhenmetern wählen. Und wer noch mehr will, der wagt sich an den Manghenpass: mit 111 Kilometern und rund 2.750 Höhenmetern fällt er schon eindeutig in die Kategorie Königsetappe. 

Kaiserjägerstraße: Rennradfahren mit Geschichte

Ein Anstieg darf bei einem Rennradurlaub am Levico See natürlich nicht fehlen: die Kaiserjägerstraße, italienisch Strada del Menador. Die historische Panoramastraße führt vom Valsugana-Tal hinauf in Richtung Monterovere und ist mit ihren engen Kehren und dem Blick auf den Caldonazzosee ein echtes Highlight der Region. Hier geht es weniger um eine möglichst lange Passauffahrt als um das Erlebnis selbst. Die schmale Straße windet sich durch die Landschaft, während mit jedem Höhenmeter der Blick zurück ins Tal größer wird. Ein kurzer, charaktervoller Anstieg, der sich hervorragend als Highlight einer Rennradrunde einbauen lässt. 

Nach der Rennradtour: Ab ins Wasser

Und dann wäre da noch der See. Denn der Rennradurlaub am Levico See hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen klassischen Rennradregionen: Die Regeneration beginnt direkt nach dem Ausrollen. Nach einer langen Ausfahrt lockt der Levico See mit einer Abkühlung, während in Levico Terme Cafés, Eisdielen und Restaurants auf die Rückkehr der Rennradfahrer warten. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, macht es sich auf einer Sonnenterrasse gemütlich und gönnt sich ein Gelato als Belohnung. Sport und Erholung lassen sich hier ganz selbstverständlich miteinander verbinden. 

Für wen eignet sich ein Rennradurlaub am Levico See?

  • Für ambitionierte Rennradfahrer: Lange Anstiege und anspruchsvolle Ziele wie Manghenpass, Panarotta oder die Hochebene von Asiago bieten reichlich Gelegenheit für intensive Trainingstage.
  • Für Genussfahrer: In der Valsugana und rund um die Seen gibt es auch moderatere Möglichkeiten, bei denen nicht jeder Kilometer von Höhenmetern begleitet wird.
  • Für Trainingslager: Die Kombination aus flacheren Talabschnitten und anspruchsvollen Bergstraßen macht es möglich, unterschiedliche Trainingsreize innerhalb einer Region zu setzen.
  • Für Rennradurlaub mit Dolce Vita: Wer nach der Tour gerne badet, gut isst und das italienische Lebensgefühl genießt, bekommt am Levico See das passende Gesamtpaket.

FAQ: Rennradfahren am Levicosee

Was bietet der Levico See für einen Rennradurlaub?

Die Region verbindet flachere Strecken im Valsugana-Tal mit anspruchsvollen Bergstraßen und Passauffahrten. Dadurch eignet sie sich sowohl für entspannte Ausfahrten als auch für ambitionierte Rennradfahrer. 

Welche Pässe kann man rund um den Levico See mit dem Rennrad fahren?

Zu den wichtigsten Zielen zählen die Kaiserjägerstraße bzw. Strada del Menador, Panarotta über Vetriolo Terme und der Passo Manghen. Auch die Hochebene von Asiago und das Valle die Mòcheni bieten anspruchsvolle Tourenmöglichkeiten. 

Ist der Levico See auch für Rennrad-Einsteiger geeignet?

Ja. Rund um den Levico See und im Valsugana gibt es auch moderate und flachere Strecken. Wer sich steigern möchte, kann die Ausfahrten anschließend um längere Anstiege erweitern. 

Wann ist die beste Zeit für Rennradurlaub am Levico See?

Für Tal- und Seerunden eignet sich die Saison von Mai bis Oktober. Die höher gelegenen Passstraßen, insbesondere der Manghenpass, sind in der Regel eher von Juni bis September interessant. Vor einer Passfahrt sollten Wetter und aktueller Straßenzustand geprüft werden. 

Was macht den Levico See als Rennradregion besonders?

Die Region verbindet alpine Rennradtouren mit Seen und italienischem Lebensgefühl. Nach anspruchsvollen Ausfahrten liegen Baden, Levico Terme und regionale Küche direkt im Anschluss an die sportliche Herausforderung. 

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