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Mit dem Rennrad durch den Pinzgau
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Blogartikel

Mit dem Rennrad durch den Pinzgau

Hoch hinaus im SalzburgerLand

27.08.2026

Von der Großglockner Hochalpenstraße bis zum Zeller See: Der Pinzgau im SalzburgerLand ist ein Rennradrevier für alle, die gerne hoch hinauswollen. Zwischen Hohen Tauern, Kitzbüheler Alpen, Leoganger Steinbergen und Zeller See treffen legendäre Passstraßen auf abwechslungsreiche Talrouten und spektakuläre Bergkulissen. Das absolute Highlight: die Großglockner Hochalpenstraße, die Rennradfahrer bis auf 2.504 Meter über dem Meeresspiegel führt. Doch auch abseits des berühmten Klassikers warten zahlreiche Touren – von der entspannten Runde am See bis zur anspruchsvollen Tagestour mit ordentlich Höhenmetern.

Autor
Maxie-Renée Korotin
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Zwei Radfahrer fahren auf einer Bergstraße mit Bergen und blauem Himmel im Hintergrund

Rennradfahren im Pinzgau auf einen Blick

  • Hochgebirgsrevier: Der Pinzgau bietet Rennradstrecken zwischen Tal und Hochgebirge – mit jeder Menge Möglichkeiten, Höhenmeter zu sammeln.
  • Legendäre Passstraßen: Die Großglockner Hochalpenstraße ist der Klassiker, dazu kommen unter anderem Pass Thurn, Grießenpass und die Anstiege ins Gasteinertal. Einfach legendär.
  • Abwechslungsreiche Landschaft: Zeller See, Salzachtal, Hohe Tauern, Kitzbüheler Alpen und Leoganger Steinberge sorgen dafür, dass sich keine Tour wie die andere fährt.
  • Für unterschiedliche Ansprüche: Von flachen Abschnitten im Tal bis zu langen Bergtouren ist für Genussfahrer ebenso etwas dabei wie für ambitionierte Rennradler.
  • Rennrad & Wettkampf: Mit dem Glocknerkönig und dem Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun ist die Region fest in der Ausdauer- und Rennradszene verankert.

Großglockner: Der Klassiker, den man gefahren sein muss

Es gibt Anstiege, die einfach zu einer Rennradregion dazugehören. Im Pinzgau ist das ganz klar die Großglockner Hochalpenstraße. Die legendäre Hochalpenstraße führt von Bruck über zahlreiche Kehren hinauf in die hochalpine Welt der Hohen Tauern. Mit dem Großglockner im Blick wird jeder Höhenmeter zum Erlebnis – und spätestens, wenn sich die Straße immer weiter über die Baumgrenze schraubt, wird klar, warum dieser Anstieg zu den großen Klassikern der Alpen zählt.

Bis auf 2.504 Meter geht es hinauf. Das bedeutet: ordentlich Höhenmeter, dünnere Luft und eine Aussicht, die für jede Anstrengung entschädigt. Wer den sportlichen Wettkampf liebt, kann sich beim Glocknerkönig mit anderen Rennradfahrern messen. Aber auch ohne Startnummer bleibt die Fahrt ein persönliches Gipfelerlebnis. Denn am Ende zählt nicht die Zeit auf der Stoppuhr, sondern das Gefühl, diesen Berg aus eigener Kraft bezwungen zu haben.

Zwischen See und Bergen: Rennradrunden für jeden Geschmack

Der Rennradurlaub im Pinzgau kann aber mehr als Hochgebirge. Rund um Zell am See und entlang der Salzach finden sich auch deutlich gemäßigtere Strecken, die sich hervorragend zum Einrollen, für längere Grundlagenkilometer oder einfach für einen entspannten Tag im Sattel eignen. 

Besonders schön ist die Kombination aus flachen Talabschnitten und den umliegenden Bergen: Während man am Zeller See noch entspannt dahinrollt, liegen die Hohen Tauern bereits eindrucksvoll am Horizont. Auch der Tauernradweg bietet Möglichkeiten für längere, vergleichsweise flache Ausfahrten in Richtung Salzburg im Norden oder der Krimmler Wasserfälle im Süden. Wer also einmal einen Tag ohne große Pässejagd einlegen möchte, muss im Pinzgau keineswegs auf abwechslungsreiche Rennraderlebnisse verzichten.

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Noch mehr Höhenmeter gefällig?

Eine schöne Mischung aus Tal und Berg bietet die Dientenrunde. Auf rund 67 Kilometern und etwa 900 Höhenmetern führt die Runde über den Dientner Sattel Richtung Maria Alm. Dabei wechseln sich längere Abschnitte zum Rollen mit knackigen Anstiegen ab.

Wer noch lange nicht genug hat, findet im Gasteinertal das nächste Rennradabenteuer. Die Ausfahrt ins Gasteinertal bringt auf rund 93 Kilometern etwa 1.420 Höhenmeter auf den Tacho und führt tief hinein in die beeindruckende Bergwelt. Dabei lohnt es sich, nicht nur die Beine arbeiten zu lassen, sondern auch einmal links und rechts zu schauen. Das Gasteinertal verbindet alpine Landschaft mit historischen Kurorten und der besonderen Atmosphäre der Belle Époque.

Rennradregion mit Wettkampf-DNA

Dass der Pinzgau ein gutes Pflaster für Ausdauersportler ist, zeigt nicht zuletzt die hohe Dichte an Sportevents. Der Glocknerkönig macht die Großglockner Hochalpenstraße jedes Jahr zur Bühne für Rennradfahrer, während der Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun Athleten aus aller Welt in die Region bringt.

Der Zeller See bildet dabei einen besonderen Mittelpunkt: Er verbindet das alpine Panorama mit einer Landschaft, die sich hervorragend für Ausdauertraining eignet. Wer hier trainiert, kann also morgens Höhenmeter sammeln und nachmittags die müden Beine im See abkühlen.

Rennradurlaub zwischen Großglockner und Zeller See

Was den Rennradurlaub im Pinzgau besonders macht, ist die Kombination aus großen sportlichen Herausforderungen und abwechslungsreichen Möglichkeiten für entspanntere Tage. Ein Tag gehört dem Großglockner, am nächsten geht es auf eine sanfte Runde rund um den See und danach ins Gasteinertal. Dazwischen liegen traditionelle Orte, regionale Salzburger Küche und eine beeindruckende Bergwelt, die man vom Rennrad aus immer wieder aus neuen Perspektiven erlebt.

Wer alpine Rennradtouren liebt und im Urlaub gerne zwischen Passstraße, See und Bergdorf wechselt, findet beim Rennradurlaub im Pinzgau eines der vielseitigsten Rennradreviere im SalzburgerLand.

FAQ: Rennradfahren im Pinzgau

Welche Rennradpässe gibt es im Pinzgau?

Zu den bekanntesten Herausforderungen zählen die Großglockner Hochalpenstraße, der Pass Thurn und der Grießenpass. Auch das Gasteinertal bietet anspruchsvolle Bergstrecken.

Wie viele Höhenmeter kann man im Pinzgau sammeln?

Sehr viele. Die Touren reichen von vergleichsweise flachen Ausfahrten bis zu anspruchsvollen Tagestouren. Die Großglockner-Runde auf der Roadbike-Holidays-Seite kommt beispielsweise auf 117 Kilometer und rund 3.720 Höhenmeter.

Kann man im Pinzgau auch entspannt Rennrad fahren?

Absolut. Rund um den Zeller See und entlang der Salzach gibt es Möglichkeiten für flachere Ausfahrten und lockere Grundlagenkilometer. Wer zwischendurch eine Pause von den großen Anstiegen braucht, kann den Rennradurlaub damit abwechslungsreich gestalten.

Wann ist die beste Zeit für Rennradfahren im Pinzgau?

Die klassische Rennradsaison liegt in den wärmeren Monaten – je nach Höhenlage von Mai bis Oktober. Bei hochalpinen Touren wie der Großglockner Hochalpenstraße sollte man die aktuelle Öffnung, Wetterlage und Straßenbedingungen beachten, da sich die Bedingungen in großen Höhen deutlich von denen im Tal unterscheiden können.

Wo kann man im Pinzgau als Rennradfahrer übernachten?

Ein guter Ausgangspunkt für Rennradfahrer im Pinzgau ist beispielsweise das Sportcamp Woferlgut in Bruck/Großglockner. Das Roadbike-Holidays-Hotel liegt nahe Zell am See und der Großglockner Hochalpenstraße und ist auf Rennradfahrer eingestellt. Neben lokaler Rennrad-Expertise erwarten Rennradfahrer hier zahlreiche ausgearbeitete Touren in allen Schwierigkeitsklassen, wöchentlich mindestens 2 geführte Touren mit einem lokalen Guide sowie regelmäßige Trainingscamps für Einsteiger & Fortgeschrittene.

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