Ein Rennrad-Wochenende in Südtirols Süden
Zwischen Weinstraße, Dolomiten & Dolce Vita im Sattel

Freitag: Ankommen zwischen Weinreben und Rennradfieber
- Homebase für ein verlängertes Rennradwochenende ist das Hotel Teutschhaus***S in Kurtinig
- Entdecke das Etschtal auf der Weinstraßentour
- Cappuccino-Stopp in Bozen
- Erfrischung im Kalterer See nach der Tour
Schon bei der Anreise wird klar, warum Südtirols Süden als perfekter Saisonstart gilt. Rund um die Südtiroler Weinstraße herrscht bereits früh im Jahr angenehmes Klima, die Radwege sind schneefrei und die ersten Touren starten direkt vor der Hoteltür. Am besten startet man das Wochenende entspannt mit einer ersten lockeren Runde entlang der Etsch. Zwischen Weinbergen, Obstgärten und kleinen idyllischen Weindörfern rollt man sich genussvoll ein – natürlich inklusive Cappuccino-Stopp auf einer sonnigen Piazza. In Südtirols Süden trifft Rennradleidenschaft überall auf echtes Südtiroler Lebensgefühl.
Um das Etschtal, Überetsch und das Unterland unter die Lupe – und unter die Räder – zu nehmen, bietet sich die mittelschwere Mezzocorona - Weinstraßentour an: direkt vom Hotel Teutschhaus geht’s in rund 3,5 Stunden 82 km und 410 Hm nach Mezzocorona. Entlang des Etschtalradweg gehts bis nach Bozen Süd. Neben den bekannten Weindörfern Kaltern, Tramin, Kurtatsch und Margreid erkundet man auf der Tour auch gleich den Kalterer See – als wärmster Badesee Südtirols schon im Frühsommer der perfekte Zwischenstopp.
Samstag: Pässe, Panorama & Südtiroler Weinstraße
- Mendelpass (1.363 m) inklusive Espresso im Passcafé
- Gampenpass (1.512 m)
- Tour durchs Cembratal
Am zweiten Tag zeigt Südtirols Süden dann sein sportliches Gesicht. Denn rund um die Weinstraße warten legendäre Anstiege und beeindruckende Rennradtouren. Einer der absoluten Klassiker ist natürlich der Mendelpass. Kehre um Kehre windet sich die Straße hinauf, während der Blick immer weiter über das Etschtal reicht. Oben angekommen wartet nicht nur das Panorama, sondern meist auch die Einkehr ins Passcafé. Wer noch weiterfahren möchte, kombiniert den Mendelpass mit dem Gampenpass oder rollt hinein ins Trentino Richtung Cembratal.
Gerade diese Mischung macht Südtirols Süden so besonders: Innerhalb weniger Kilometer wechseln sich mediterrane Täler, alpine Anstiege und kleine italienische Bergorte ab.
Sonntag: Dolce Vita zwischen Gravel, Genuss und Gardasee-Flair
- Buchholz: Eine Tour für Langschläfer, die dir aber trotzdem etwas abverlangt
- Als Belohnung: Abkühlung im Pool des Hotel Teutschhaus***S
Der Sonntag fühlt sich in Südtirols Süden immer ein bisschen zu kurz an. Die Beine sind angenehm müde, die ersten Sonnenstunden liegen bereits hinter einem – und trotzdem möchte man noch einmal los. Noch einmal durch die Weinberge rollen, noch einmal diese Mischung aus mediterraner Leichtigkeit und alpiner Kulisse genießen, bevor es zurück nach Hause geht.
Perfekt dafür eignet sich die Tour nach Buchholz. Von Kurtinig aus geht es dabei durch das Südtiroler Unterland hinein in ruhige Bergdörfer und vorbei an Obstgärten, Weinreben und aussichtsreichen Hängen. Die Strecke verbindet genau das, was ein Rennradwochenende in Südtirols Süden ausmacht: entspannte Kilometer, stetige Anstiege und immer wieder großartige Ausblicke über das Etschtal.
Warum ein Wochenende in Südtirols Süden immer zu kurz ist
Südtirols Süden schafft etwas, das nur wenige Rennradregionen können: Hier treffen anspruchsvolle Passstraßen auf mediterrane Gelassenheit, sportliche Touren auf kulinarischen Genuss und alpine Landschaften auf italienisches Lebensgefühl. Genau deshalb fühlt sich selbst ein kurzes Rennradwochenende in Südtirols Süden hier wie ein kompletter Radurlaub an – Anstrengung und Entspannung inklusive.
Oder anders gesagt: Wer einmal zwischen Weinreben, Mendelpass und Cappuccino im Sattel unterwegs war, versteht, warum immer wieder in den Südtirols Süden zurückkehrt.













