Allein unterwegs, aber nie allein: Mein Rennrad-Abenteuer im Traminerhof
Wie Influencerin @bavarian_dani ihre Skepsis vorm Solo-Reisen überwand

Der Gedanke ans Alleinreisen – zwischen Neugier und Unsicherheit
Manchmal bringt uns das Leben an Punkte, an denen wir neue Wege gehen müssen – oder wollen. So war es auch bei mir. Letztes Jahr stand ich vor der Frage: Wie ist es eigentlich, allein für mehrere Tage in ein Hotel zu reisen?
Die Vorstellung, allein beim Frühstück zu sitzen, abends allein im Restaurant zu essen oder an der Hotelbar ohne Begleitung zu verweilen, machte mir ehrlich gesagt ein mulmiges Gefühl. Ich fragte mich: „Was denken die anderen? Finden sie das komisch?“
Zwischen Neugier, Unsicherheit und dem Wunsch nach Veränderung begann meine Reise – nicht nur in ein anderes Land, sondern unbewusst auch zu mir selbst.
Urlaub mit dem Rennrad – und der Wunsch nach einem besonderen Ort
Eines war für mich von Anfang an klar: Wenn ich Urlaub mache, möchte ich mein Hobby, das Rennradfahren, unbedingt ausleben. Also begann ich zu recherchieren – und stieß auf Roadbike Holidays. Schon nach wenigen Klicks fand ich den Traminerhof. Die Gestaltung der Webseite, die herzliche Ansprache und die klare Ausrichtung auf Biker sprachen mich sofort an. Ich holte mir ein Angebot ein – und stellte gleich in meiner ersten Nachricht eine ungewöhnliche Frage:
„Wie ist das beim Essen – sitzt man als Alleinreisende wirklich allein?“
Die Antwort – ehrlich und herzlich: „Wir schauen, dass Alleinreisende nebeneinandersitzen können.“ Diese kleine Geste nahm mir bereits einen großen Teil meiner Unsicherheit. Also buchte ich – meinen Trip ins Ungewisse.
Ankommen im Traminerhof – Herzlichkeit, die man spürt
Meine Reise begann mit einer Zugfahrt nach Italien. Am Ziel wurde ich von Armin, dem Seniorchef, abgeholt. Schon beim Empfang spürte ich: Hier bin ich willkommen. Die Freundlichkeit, Offenheit und Liebe zum Detail, mit der das Haus geführt wird, haben mich vom ersten Moment an beeindruckt. Ich fühlte mich nicht allein, sondern wie ein geschätzter Gast – Teil einer Gemeinschaft.
Und was soll ich sagen? Dieses Gefühl blieb.
Die Atmosphäre im Traminerhof ist geprägt von Herzlichkeit – egal, ob man Biker, Wanderer oder Genießer ist. Alle begegnen sich offen, man kommt schnell ins Gespräch, lacht miteinander, tauscht Geschichten und Routen aus. Die Familie Pomella und ihr Team schaffen es mit Leichtigkeit, jedem Gast – auch Alleinreisenden – das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein. Plötzlich war das Alleinsein kein Hindernis, sondern eine Chance, ganz neue Begegnungen zu erleben.
Allein reisen? Genau hier beginnt deine stärkste Etappe.
Wenn du mit dem Gedanken spielst, allein zu verreisen, kann ich dich nur ermutigen: Hab keine Angst. Als Frau über 30, als Single, als Radsportlerin: Vielleicht fühlst du dich gerade in einem Übergang. Vielleicht hast du Fragen wie:
• „Kann ich allein losziehen?“
• „Was denken andere, wenn ich im Urlaub allein bin?“
• „Werde ich Anschluss finden?“
Ich sage dir: Ja, du kannst. Und du musst nicht perfekt sein. Du darfst dich aufmachen – mit deinem Rad, deinem Mut und deiner Neugier. Alleinreisen heißt nicht „ohne Gemeinschaft“. Es heißt „mit mir selbst & mit anderen zugleich“. Du kannst morgens auf’s Rad steigen, die Freiheit spüren, abends ein Gespräch führen, lachen, dich verbinden. Du kannst Ruhe finden – und doch in der Welt sein. Die Unsicherheit vor dem ersten Schritt ist normal – aber sie vergeht, sobald du spürst, dass du willkommen bist.
Meine Checkliste für das erste Mal allein reisen
Allein zu reisen ist kein Zeichen von Einsamkeit – es ist ein Akt von Mut, Selbstliebe und Neugier. Diese kleine Checkliste soll dich ermutigen, gut vorbereitet und mit offenem Herzen loszufahren – und dich daran erinnern, dass du auf dieser Reise nicht allein bist.
- Reiseziel nach dem Herzen wählen
Folge deinem Gefühl statt reiner Vernunft – buche, was dich wirklich anspricht.
- Aktivitäten planen, die glücklich machen
Touren nach Lust, Laune und Wetter auswählen – Hauptsache, sie erfüllen dich.
- Offen für Kontakte sein
Lächeln, fragen, ins Gespräch kommen – Begegnungen entstehen schnell.
- Angst vor Bewertungen loslassen
Niemand denkt schlecht – die meisten bewundern deinen Mut.
- Zeit zum Ankommen geben
Anfangs ungewohnt, dann befreiend: Genieße deine Ruhe und Freiheit.
- Selbstvertrauen einpacken
Mut ist dein wichtigstes Gepäck – vieles ergibt sich unterwegs von selbst.
- Mitnehmen, was stärkt – zurücklassen, was bremst
Neue Stärke mitnehmen, alte Zweifel hinter dir lassen.
Mein Fazit: Allein mit dem Rennrad reisen kann wunderbar sein
Gerade im Traminerhof wirst du nicht nur herzlich aufgenommen, sondern darfst erleben, dass Alleinreisen auch bedeutet, bei sich selbst anzukommen. Falls du gerade überlegst: „Soll ich?“ — dann lass es mich so sagen: Ja, du solltest. Und wenn du dich für den Traminerhof entscheidest – oder einen ähnlichen Ort mit Herz und Bike-Leidenschaft – dann kann diese Reise zu einem deiner schönsten Abenteuer werden.
Du bist willkommen. Und: Du bist nicht allein.
ZUR PERSON
Daniela Erner alias @bavarian_dani ist gebürtige Münchnerin mit Wurzeln im idyllischen Fünfseenland und hat ihre Leidenschaft für Social Media zum Beruf gemacht. Draußen unterwegs zu sein bedeutet für Daniela Freiheit, Ausgleich und Lebensfreude.
- Aufgewachsen im Fünfseenland – zwischen Seen, Hügeln und Alpenpanorama
- Begeisterte Rennradfahrerin mit Liebe zu abwechslungsreichen Strecken und sportlichen Herausforderungen
- Findet mentale Balance und neue Ideen beim Unterwegssein auf zwei Rädern in der Natur
- Liebt das Radfahren – ob zur Entspannung nach der Arbeit oder als mehrtägiges Abenteuer
- Fährt gerne sowohl solo als auch bei gemütlichen Grouprides mit entspannten Kaffeepausen














