29. Glocknerkönig am 7. Juni 2026
Rennrad-Klassiker auf der Großglockner Hochalpenstraße

Seit knapp drei Jahrzehnten ist der Glocknerkönig Anziehungspunkt für Radsportenthusiasten aus nah und fern und hat über die Jahre eine treue Community aufgebaut. So ist es nicht verwunderlich, dass einige der Teilnehmer bereits von Anfang an dabei sind und jedes Jahr aufs Neue den fordernden Anstieg auf sich nehmen. Der Glocknerkönig ist aber nicht nur für Stammteilnehmer ein Highlight, sondern erfreut sich auch bei Radsportlern großer Beliebtheit, die extra von weit her nach BRUCK FUSCH | GROSSGLOCKNER kommen, um das Erlebnis auf der Großglockner Hochalpenstraße zu genießen. Auch das Wiederkehren von Top Fahrerinnen und Fahrern, wie Janine Meyer, Rene Pammer oder auch Hans Peter Obwaller, unterstreicht die Bekanntheit und den sportlichen Anspruch, den der Glocknerkönig in der Radsportszene innehat.
Mit der Classic- und der Ultra- Wertung, stehen zwei Strecken zur Wahl, die beide einen Zielbereich jenseits der 2000 Meter Seehöhe haben. Die Classic-Strecke endet nach 27,3 km und 1.672 Höhenmetern am Fuscher Törl, während die Ultra-Strecke kurz vor dem Ziel der Classic-Strecke abzweigt und über sieben harte, mit Kopfsteinpflaster bedeckte Kehren bis zur Edelweißspitze, dem höchsten befahrbaren Gipfel der Alpen auf 2.571 Metern, führt. Mit 28,9 km und 1.815 Höhenmetern ist sie noch etwas anspruchsvoller als die Classic-Strecke, lohnt sich aber besonders wegen der atemberaubenden Aussicht auf die Bergwelt der Region BRUCK FUSCH | GROSSGLOCKNER.
Mehr als ein Rennen
Der Glocknerkönig als Erlebnis der Gemeinschaft
Der Glocknerkönig ist aber mehr als nur ein pures Radrennen. Viel mehr als Zahlen, Zeit und Platzierungen. Es ist ein Wochenende, das Menschen verbindet. Ein Ereignis, das weit über sportliche Leistung hinausgeht und etwas schafft, das man nicht in Sekunden oder Minuten messen kann: Gemeinschaft. Und genau hier zeigt der Glocknerkönig seine wahre Stärke. Nicht nur an der Spitze, wo um Bestzeiten gekämpft wird, sondern mitten im Feld. Dort, wo sich Fremde gegenseitig anfeuern und ein kurzes „Komm, weiter!“ mehr zählt als jede Medaille. Dort, wo es nicht nur um Platzierungen geht, sondern darum, überhaupt loszufahren und oben anzukommen. Der Glocknerkönig steht für sportliche Höchstleistungen. Vor allem aber steht er für ein starkes Miteinander, für Emotionen und für diesen besonderen Stolz, den man nicht erklären kann, sondern den man erleben muss. Wenn man am Ende oben steht, erschöpft, aber mit einem Lächeln im Gesicht, und sich bei einem Teller Kaiserschmarrn und einer Tasse Tee stärkt, weiß man: Das war mehr als ein Rennen. Das war ein Erlebnis, das bleibt.
Das Rennwochenende beginnt
Einstimmen, Erleben und Gemeinsam Gutes tun
Nicht nur am Sonntag ist beim Glocknerkönig einiges geboten – bereits am Samstag beginnt das Einstimmen auf das große Rennen. Das Ortszentrum von Bruck an der Glocknerstraße verwandelt sich in einen lebendigen Treffpunkt: Direkt neben der Startnummernausgabe lädt die Expo zum Verweilen ein, wo Interessierte bei namhaften Ausstellern die neuesten Trends in der Radsportszene entdecken und die letzten notwendigen Besorgungen für den großen Tag machen können. Die Teilnehmer haben außerdem die Möglichkeit, ihre Kleidersäcke für das Ziel abzugeben und Bustickets für ihre Begleiter zu sichern. So können Familie und Freunde die letzten Höhenmeter miterleben und ihre Liebsten bei der Zielankunft jubelnd empfangen. Am Nachmittag und Abend laden die heimischen Wirte in Bruck und Fusch zur Nudelparty ein – ein gemütliches Beisammensein, bei dem sich alle noch einmal stärken und in entspannter Runde auf den großen Renntag einstimmen können.
Dieses Jahr wird das Rennwochenende um zwei neue Formate erweitert, die sportliche Vielfalt und soziales Engagement verbinden. Am Vortag findet erstmals ein kurzes, intensives Sprintrennen zum Taxhof in Bruck statt (2,7 km / 250 hm). Der gesamte Reinerlös kommt der Volkshilfe Salzburg zugute, die damit Projekte zur Bekämpfung von Kinderarmut und zur Förderung von Chancengleichheit unterstützt. Für den Nachwuchs gibt es einen eigenen Kidsparcours, organisiert vom lokalen Bikeverein Bike Infection. Kinder und Jugendliche werden hier spielerisch an den Bikesport herangeführt – inklusive Leihbikes und professioneller Betreuung, sodass alle sicher und mit viel Spaß teilnehmen können.
Glocknerkönig 2026
Ein Mythos, der verbindet und bewegt
Der Glocknerkönig 2026 verspricht erneut ein Rennwochenende, das sowohl sportlich wie atmosphärisch Maßstäbe setzt. Die Großglockner Hochalpenstraße wird zur beeindruckenden Kulisse für große Leistungen, persönliche Geschichten und echten Emotionen. Zwischen Anspannung am Start, Kampfgeist am Berg und Stolz im Ziel entsteht ein Erlebnis, das noch lange im Kopf und im Herzen nachklingt
BRUCK FUSCH | GROSSGLOCKNER verwandelt sich wieder in den Treffpunkt einer besonderen Community – für alle, die den Mythos Glockner nicht nur sehen, sondern richtig spüren wollen. Wer am 7. Juni 2026 dabei ist, erlebt mehr als ein Rennen: einen Tag voller Leidenschaft, Begegnungen und unvergesslicher Momente.
Strecke & Charakter
Die Großglockner Hochalpenstraße gehört zu den ikonischsten Bergstraßen der Radsportwelt. Der Glocknerkönig nutzt diesen einzigartigen Schauplatz für ein Event, das für viele Teilnehmer:innen weit mehr ist als ein Rennen – nämlich ein echtes alpines Erlebnis.
- Steigungsabschnitte von 12–15 %
- anspruchsvoller Anstieg
- hochalpines Terrain und eindrucksvolle Aussichtspunkte
Für ein sicheres und einzigartiges Rennerlebnis ist die Großglockner Hochalpenstraße am Renntag von 07:00 bis 10:30 Uhr für den Autoverkehr gesperrt.
Glocknerkönig Classic – der Klassiker bis zum Fuscher Törl
Die Classic Wertung führt von Bruck über Fusch und Ferleiten bis zur Gedenkkapelle am Fuscher Törl (2.428 m).
Eckdaten Classic:
- Start: 07:00 Uhr, Dorfplatz Bruck
- Distanz: 27,3 km
- Höhenmeter: 1.672 hm
- Max. Steigung: 12 %
- Ziel: Fuscher Törl (2.428 m)
Glocknerkönig Ultra – bis zur Edelweißspitze (2.571 m)
Die Ultra-Wertung gilt als die besonders anspruchsvolle Variante: Nach dem Classic-Ziel geht es weiter bis zur Edelweißspitze (2.571 m) – dem höchsten befahrbaren Gipfel der Alpen. Sieben zusätzliche Kehren auf Kopfsteinpflaster fordern nochmal alles.
Eckdaten Ultra:
- Start: 07:00 Uhr, Dorfplatz Bruck
- Distanz: 28,9 km
- Höhenmeter: 1.815 hm
- Max. Steigung: 15 %
- Ziel: Edelweißspitze (2.571 m)
HINWEIS
Die Ultra-Wertung 2026 ist bereits ausverkauft, Classic-Startplätze sind verfügbar. Wartelisten-Anfragen sind über den Veranstalterkontakt möglich.
Teamwertung
- Teams bestehen aus mind. 4 bis max. 10 Personen
- alle Teammitglieder fahren dieselbe Kategorie (Classic oder Ultra)
- für die Teamwertung zählen die vier besten Zeiten
Sprintwertung Ferleiten
Zusätzliche Spannung bringt die offizielle Sprintwertung. Gewertet werden die drei schnellsten Nettozeiten auf dem Abschnitt: Ortszentrum Bruck (Kilometer Null) bis zur Kassenstelle Ferleiten. Die Sprintwertung gilt für Classic und Ultra gemeinsam.
Service & Verpflegung
- Nudelparty am Samstag
- Große Expo-Area direkt im Ortszentrum
- Kostenlose Parkplätze in Nähe des Startes
- Kostenloser Kleidersacktransport in den Zielbereich
- Professionelle Zeitnehmung durch Datasport
- Labestation auf der Strecke
- Kostenlose Getränke entlang der Strecke und im Ziel
- Kostenlose Massagen nach dem Rennen am Dorfplatz von Bruck
- Kostenloser Kaiserschmarrn im Zielbereich
- Voucherheft mit tollen Angeboten von Partnern
- Medaille für jeden Finisher
- Busshuttle für Begleitpersonen zum Fuscher Törl
- Professioneller Fotoservice auf der Strecke
- Pannenservice auf Strecke durch den Partner Sport2000 Simon
Samstagprogramm 06.06.2026
- Expo-Area: Partnerstände, Informationen rund um Rennrad/Event, Ausgabe Startunterlagen & Rennvorbereitung
- Nudelparty bei den heimischen Wirten
- Volkshilfe Charity-Bergzeitfahren (NEU): sportlicher Programmpunkt in Bruck – Radfahren für den guten Zweck
- KidsParcours (NEU): spielerisches Bike-Angebot für Kinder/FamilienBruck – Radfahren für den guten Zwec












