Rennradtouren über Landesgrenzen hinweg, Pässe, so weit das Auge reicht, und jede Menge unberührter Wald: Das sind nur drei der unzähligen Gründe, warum ein Rennradurlaub im Bregenzerwald auf der Bucket List eines jeden Rennradfahrers stehen sollte.

So klein und doch so unbegrenzt. Das 4-Länder-Eck punktet nicht nur mit Natur pur, sondern auch mit seiner Vielfalt, den unzähligen Pässen sowie der einzigartigen Lage. Denn seine direkte Nachbarschaft zu Deutschland, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein macht die Vorarlberger Region zu einer genialen Destination für Rennradurlaub: Hier treffen die Einflüsse – und die Rennradtouren – aus gleich vier Ländern zusammen. Mit dem einzigartigen Mix aus Abgeschiedenheit & Gastfreundschaft, atemberaubenden Rennradtouren und überraschend vielen Talein- & Ausgängen finden wir beim Rennradurlaub im Bregenzerwald ein ideales Revier für ambitionierte Roadbiker und experimentierfreudige Gravelbiker.

Gravelbiken im Bregenzerwald © Martin Granadia Büro Balanka Bregenzerwald
Gravelbiken im Bregenzerwald © Martin Granadia Büro Balanka Bregenzerwald

Gruezi, Hoi und Servus im Bregenzerwald!

Traditionelles trifft im Bregenzerwald auf moderne Holzarchitektur, zahlreiche Pässe auf abwechslungsreiche Gravelstrecken. Dabei geht es nicht um höher, schneller, weiter, sondern vielmehr um intensiver, schöner, authentischer. Und so stürzen wir uns Hals über Kopf direkt hinein in den außergewöhnlichen Wald: mal geht’s herausfordernd über den Hochtannbergpass nach Warth, mal übers Faschinajoch ins Große Walsertal oder das Furkajoch nach Feldkirch. Oder doch mal grenzüberschreitend um den Bodensee, der das Vier-Länder-Eck verbindet. Wer es gemäßigter angehen möchte, genießt am Lorenapass den Blick zum Bodensee und im idyllischen Rohrmoostal das benachbarte Allgäu in Deutschland. Landesgrenzen spielen beim Rennradurlaub im Bregenzerwald einfach keine Rolle. Langweilig? Im Bregenzerwald sicher nicht!

Gravel-Fans entdecken die Region querfeldein auf Schotterstraßen, über Wiesen, alte Güter- und Forstwege. Also einfach mal den „rechten Weg“ verlassen und hinein ins Abenteuer zwischen Schotter & Waldwegen! Egal ob am Asphalt oder Offroad, hier geht’s immer vorbei an urigen Almhütten und würzig-duftenden Käsekellern und Sennerein, durchs Alpgebiet und kleine Dörfer.

Bregenzerwald-Zusammenfassung gefällig?

  • Alpenpässe ohne Ende: Über den Hochtannbergpass geht’s nach Lech, via Faschinajoch ins Große Walsertal oder übers Furkajoch nach Feldkirch. Panoramareich und gemäßigter wird es am Lorenapass.
  • Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal: Die Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal bietet Bewegungs-Freiheit Pur – inkl. Bergbahnen, Busse & Freibäder. Der Bregenzerwälder Fahrrad-Bus (Linie R1) nimmt Biker & Bike im Rad-Anhänger mit.
  • „into the wold“ Gravelevent (27. – 30. Juni 2024): Das etablierte viertägige Gravelevent ist ein Synonym für die Region: eine gelungene Kombination aus sportlicher Herausforderung und Genuss abseits des Asphalts.
  • Road Bike Ladies Days (14. – 16. Juni 2024): Aktiv sein, den Kopf frei kriegen und sich einer neuen Herausforderung stellen – unter diesem Motto geht es für alle Roadbike-interessierten Ladies in den Rennrad & Mindset Camps gemeinsam im Sattel durch den Bregenzerwald.
Roadbiken mit dem Blick auf Au © Alex Kaiser / Mellau Tourismus
Roadbiken mit dem Blick auf Au © Alex Kaiser / Mellau Tourismus

Klassiker „Vo Mello bis ge Schoppornou“

Noch nicht genug und auf der Suche nach der die ultimative Vorarlberg-Herausforderung? Wie wäre es dann mit einem Pässe-Trio von Au über Schoppernau? Wir starten in Richtung Hochtannbergpass, wo uns die ersten 900 Hm bereits einiges an Kondition abverlangen – allerdings schön aufgeteilt über 18 km, das macht die Anstrengung passabel. Die traumhaften Ausblicke in die faszinierende Bergwelt und ins Tal machen sowieso alles wett! Es folgt die kurvige Abfahrt nach Wart und weiter in den mondänen Wintersportort Lech. Hier geht’s wieder hinauf zum nächsten Gebirgspass, dem legendären und anspruchsvollen Flexenpass, mit der 1,6 km Flexengalerie – einem außergewöhnlichen, historischen Bauwerk.

Die letzte Etappe führt durch das Klostertal mit seiner 2.000er-Kulisse, schweißtreibenden Höhenmetern und purem Abfahrts-Vergnügen. Der letzte kräftezehrende Anstieg wartet im Großen Walsertal zum Faschinajoch – mit einer Steigung von 10% geht es durch den Wald und 14% steile Rampen und Kehren im letzten Anstieg. Danach geht es nur noch bergab wieder in Richtung Au.

Beim Rennradurlaub im Bregenzerwald geht es wahrlich nicht um höher, schneller weiter, sondern um intensiver, schöner, authentischer. Roadbiken folgt hier dem Motto: Klein aber oho – zurückhaltend, aber dennoch würzig. Die Dörfer herausgeputzt, die Walder unberührt, die Pässe steil. Grüaß di und bis boid im Bregenzerwald!