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Isabella Felder

Die Frau hinter dem Hotel Wirtshaus zum Gämsle im Bregenzerwald

Isabella Felder vom Hotel Wirtshaus zum Gämsle © Raffael F. Lehner

Das „Roadbike Holidays“ Hotel Wirtshaus zum Gämsle liegt im Bregenzerwald in Vorarlberg. Das Gämsle ist ein traditionell nach Bregenzerwälder Art eingerichtetes Hotel. Einfachheit, viel Naturholz und eine Mischung aus Tradition und Moderne prägen das Hotelbild. Hinter der Fassade des Hotels versteckt sich Chefin Isabella Felder. Sie ist nicht nur Hotelière, sondern auch begeisterte Rennradfahrerin.

Isabella, wie bist du zum Rennradfahren gekommen?

Ich bin eigentlich ganz schlicht und einfach über Bekannte zum Rennradfahren gekommen. Davor war ich nur am Mountainbike unterwegs. Irgendwann wagte ich aber den Übergang zum Rennrad. Heute fahre ich beides sehr gerne.

Warum Rennrad? Was fasziniert dich daran?

Wenn man mit dem Rennrad über die asphaltierte Straße fährt, ist man einfach so viel schneller unterwegs. Man sieht so viel mehr von der Landschaft und der Umgebung um einen herum. Mit dem Auto wäre das beispielsweise gar nicht möglich.

Isabella Felder am Rennrad

Welche ist deine Lieblingstour im Bregenzerwald?

Meine Lieblings-Rennradtour hier im Bregenzerwald ist die Vorderwaldrunde. Sie ist nicht allzu lange. In drei bis vier Stunden hat man sie geschafft, selbst wenn man nicht so trainiert ist. Generell ist der Bregenzerwald aber ein super Ausgangspunkt für Pässe-Touren. Wenn ich einen ganzen Tag lang Zeit zum Rennradfahren habe, mache ich auch gerne eine Tour in Richtung Arlberg oder nehme die Strecke über Hochtannbergpass, Lechtal, Gaichtpass, Oberjoch und Riedbergpass in Angriff.

Nimmst du deine Hotel-Gäste manchmal mit auf Tour?

Ich bin zwar kein ausgebildeter Guide, aber ja, ich nehme auch sehr gerne meine Gäste mit auf Tour. Vergangenen Sommer beispielsweise, da hatte ich dienstags und mittwochs Ruhetag. An diesen beiden Tagen ging ich immer auf Tour und nahm bei Interesse auch meine Hotel-Gäste mit. Wenn niemand Lust hatte, schwang ich mich einfach alleine aufs Rad.

Kannst du dich an eine Story aus deiner Zeit als Rennradfahrerin erinnern, an die du dich noch heute gut erinnerst?

Ja, an eine Rennradtour kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich unternahm sie damals, als ich gerade erst zum Rennradfahren angefangen hatte. Ich setzte mich aufs Rennrad und fuhr ganz ohne Vorbereitung und Planung drauf los. Ich entschloss mich, einfach einmal in Richtung Allgäu zu radeln. Irgendwann wusste ich dann nicht mehr so ganz, wo genau ich war oder wie lange ich brauchen würde, um zurück nach Hause zu gelangen. Gegen Mittag entschied ich mich, vorerst einmal eine Rast in einem Gasthaus einzulegen und etwas zu essen. Zu dem Zeitpunkt war ich schon ziemlich K.O. Nach dem Mittagessen bekam ich dann aber zum Glück doch noch einen Energieschub. Dadurch hab ich es dann doch noch zurück nach Hause geschafft – allerdings erst spät in der Nacht. Insgesamt legte ich an diesem Tag um die 140 Kilometer zurück. Ein ganzes Stück für eine Einsteigerin!

„Mein Tipp für alle Rennrad-Einsteiger: Lasst die Pässe am Anfang aus!“

Hast du einen Tipp für Frauen, die gerne mit dem Rennradfahren anfangen würden?

Mein Tipp für alle Rennrad-Einsteiger: Lasst die Pässe am Anfang aus! Es ist viel besser, wenn man anfangs in flachem oder maximal hügeligem Terrain fährt. So baut man gute Grundkondition auf. Wenn man gleich zu Beginn glaubt, Bergpässe bezwingen zu müssen, wird einem ziemlich sicher schnell die Freude am Rennradsport vergehen.

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Impressionen vom Hotel Wirtshaus zum Gämsle im Bregenzerwald

Zimmer im Hotel Gämsle © Raffale F. Lehner Stube im Hotel Gämsle © Raffale F. Lehner
Aufgetischt im Hotel Gämsle © Raffale F. Lehner Zimmer im Hotel Gämsle © Raffale F. Lehner

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