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Im Tal der Legenden

Der Ötztaler Radmarathon & Kühtai-Rodeo

Marathons in den Alpen © Ötztal Tourismus - Jürgen Skarwan

Das Alpenhotel Laurin liegt in einem der vielleicht geschichtsträchtigsten Täler des Rennradsports. Dieses Tal, in dem der BORA – hansgrohe Rennstall regelmäßig trainiert, findet zudem eines der berühmtesten, berüchtigtsten und begehrtesten Rennradrennen der Welt stattfindet. Den Ötztaler Radmarathon gibt es seit 1980 – doch die Historie reicht ein gutes Stück weiter zurück.

Auch im Alpenhotel Laurin in Hochgurgl wird das Rennradfahren gelebt. Chef Roland Schöpf ist begeistert auf zwei Rädern unterwegs, egal ob allein oder mit Gästen oder eben beim Ötztaler Radmarathon. Wir freuen uns ihn 2021 neu bei Roadbike Holidays zu begrüßen. Bei ihm kann man sich ideal auf den Radmarathon vorbereiten oder einfach die weiteren Superlativen des Ötztals erkunden.

Rennradregion Ötztal © Ötztaler Radmarathon

DER Ötztaler Radmarathon

Der Ötztaler Radmarathon findet bereits seit über 40 Jahren statt. Die Leidenschaft für den Rennradsport reicht aber noch viel weiter zurück. Wer sich die Radmarathon-Strecke von 238 km und 5.500 hm über die Alpen nicht zutraut oder keinen der begehrten Startplätze ergattert, der kann die Pässe aber getrost an jedem anderen Tag angehen – und trifft dabei womöglich auf die Fahrer des Rennstalls BORA – hansgrohe, die im Ötztal regelmäßig ihr Trainingslager aufschlagen. Jedes Jahr sind es rund 4.000 Fahrer, die den Radmarathon in Angriff nehmen. Die unglaublichen 5.500 hm schaffen die schnellsten unter ihnen in nur etwas mehr als sieben Stunden.

© Ötztaler Radmarathon Rennradtour Ötztal © Ötztal Tourismus

Doch auch abseits des Ötztaler Radmarathons gibt es viel zu entdecken. Das Timmelsjoch ist eine der schönsten Hochalpenstraßen und windet sich in spektakulärer Hochalpenkulisse hinauf bis auf 2.590 m. Von hier aus geht es hinab ins Südtiroler Passeiertal. Auch die Gletscherstraße Sölden ist ein besonderes Erlebnis. Sie führt zum Rettenbachferner und damit zum höchsten mit dem Rennrad erreichbaren Punkt in den Alpen auf 2.830 m. Wer es lieber genussvoll mag, ist am Haimingerberg ideal aufgehoben. Abwechslung ist damit garantiert.

Rennradtour Ötztal © Ötztal Tourismus

Kühtai-Rodeo

Das Kühtai (2020 Meter) ist in der Rennradszene schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Als fixer Programmpunkt bei etlichen Radrundfahrten, wie etwa der Österreich-Rundfahrt, ist es alljährlich auch die erste große Hürde des legendären Ötztaler Radmarathons.

Der Kühtaisattel ist neben dem Hahntennjoch der nördlichste Alpenübergang. Im Gegensatz zu den meisten anderen Alpenpässen kann der Kühtaisattel relativ einfach, in diesem Fall durch das Inntal, umfahren werden. Wegen der verhältnismäßig geringen Kfz-Verkehrsdichte ist der Kühtaisattel bei Rennradfahrern und sportlich ambitionierten Tourenradfahrern sehr beliebt. Inmitten der Stubaier Alpen durchquert man von Westen aus das Nedertal, die Straße führt weiter ins Sellraintal Richtung Kematen. Bei klarem Himmel sind die Gipfel des Pirchkogel (2828 m Höhe) und des Gaißkogel (2820 m Höhe) zu bewundern.

Rennradtour Ötztal © Ötztal Tourismus

Der Kühtaisattel kann als kleiner und deshalb leichter Pass angesehen werden. Doch wer die Daten und Zahlen genauer betrachtet, wird sich wundern: Hohe Durchschnittssteigung auf der Westseite gespickt mit Steilpassagen machen diesen unscheinbaren Pass zu einem der anspruchsvollsten Alpenübergänge. Achten sollte man auf Kühe und deren Hinterlassenschaften, welche hier zahlreich vorhanden sind, aber dies sagt einem eigentlich schon der Passname.

Photos: Ötztal Tourismus

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