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Gravelbike – Des Rennradlers neuer bester Freund?

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Gravelbikes machen bereits seit einigen Jahren die Straßen – asphaltiert und unasphaltiert – unsicher. Dennoch stellt sich für viele noch immer die Frage, welchen Benefit sie nun wirklich bringen und was eigentlich der große Unterschied zu Rennrädern ist. Hier ein kleiner Überblick.

Was genau sind Gravelbikes eigentlich und woher kommen sie?

Gravelbikes sind mehr oder weniger „umgebaute“ Rennräder, mit denen man auf unasphaltierten Straßen fahren kann. Der größte Unterschied zu herkömmlichen Rennrädern besteht darin, dass sie mit profilierten, etwas breiteren Reifen (28 – 40 mm) ausgestattet sind. Genau dieser Umstand macht es zu einem Allrounder. Rennradler haben dadurch nämlich die Möglichkeit, auch einmal auf eine Schotter- oder Forststraße auszuweichen. Das ist natürlich vor allem dann äußerst vorteilhaft, wenn man dadurch vielbefahrene Straßen umfahren kann. Ein weiterer Unterschied ist, dass ein Gravelbike Scheibenbremsen besitzt und längerer Rahmen und flacherer Lenkkopf für eine andere Geometrie sorgen.

Ihren Ursprung haben die modernen Gravelbikes in – wie könnte es anders sein – den USA. Der Gedanke dahinter war, Radmarathons nicht nur auf asphaltierten sondern eben auch auf schottrigen Pisten zu fahren. Et voilà: das Gravelbike war geboren.

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© Paola Finali

Wofür brauche ich ein Gravelbike?

Der offensichtlichste Grund, sich als Rennradfahrer ein Gravelbike anzuschaffen, ist wohl der, dass man seine Touren damit auch auf Schotter- und Forststraßen ausdehnen kann. Somit kann man vor allem dem lästigen Verkehr hin und wieder den Rücken kehren. Außerdem bringt so ein kurzer Abstecher in den Wald oder ins Gelände auch einen zusätzlichen Spaßfaktor. Weiters ist es auch gut als Rad fürs Wintertraining geeignet. Kleine Unebenheiten der Straßen stellen dann nämlich kein Hindernis mehr dar. Und auch Pendler oder City-Biker haben durch das Gravelbike einen großen Vorteil. Im Gegensatz dazu, wenn sie mit dem Rennrad unterwegs sind, müssen sie sich nämlich nicht mehr auf die Suche nach der perfekten asphaltierten Strecke machen. Wenn der Radweg mal in eine schottrige Stelle übergehen sollte, muss man sie nicht mehr umfahren. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Fahrrad kann man aber trotzdem auf Speed setzen.


Unser Tipp

Wenn Du das Gravelbiken über Stock und Stein mit einem Urlaub in den schönen Dolomiten in Südtirol verbinden möchtest, wirf doch einfach mal einen genaueren Blick auf die Gravelbike Weeks vom Hotel Melodia del Bosco in Alta Badia.

Mehr Infos zur Gravelbike Week