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Grand Tour: Berlin – Venedig

Grand Tour: Berlin - Venedig - rennrad-events, rennrad-news

In 10 Tagen von der Spree an die Adria – 13. – 23.07.2018

Für viele Rennradfahrer ist es ein Traum, über die Alpen zu fahren. Wenn das Ziel dann am Meer liegt, ist es umso besser. QUÄLDICH.de REISEN, Partner von Roadbike Holidays, setzt mit der Transalp deluxe von Berlin nach Venedig noch einen drauf.

Von den endlosen Weiten Brandenburgs und Sachsens verläuft die Strecke zunächst über das mystische Erzgebirge und den wilden Böhmerwald bis ins abwechslungsreiche Voralpenland. Danach stehen die großen Herausforderungen der Fernfahrt auf dem Programm. Der Großglockner Hochalpenstraße folgen die schönsten Pässe der Dolomiten, ehe südlich von Belluno nur noch der Passo di San Boldo das genussvolle Ausrollen in Richtung der Lagunenstadt Venedig unterbricht.

In vier Leistungsgruppen geht es von Deutschland über Tschechien und Österreich nach Italien. Dabei genießen die Teilnehmer den besonderen Grand-Tour-Service mit Vollverpflegung, Gepäcktransport, Besenwagen und Mechaniker. Die schönsten Pässe zwischen Wannsee und Adria machen diese Fernfahrt zu einem absoluten Rennrad-Highlight.

Rennrad Grand Tour Berlin - Venedig
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Die einzelnen Etappen:
Berlin – Dresden

Zum Einrollen steht gleich am ersten Tag der längste Teilabschnitt auf dem Programm. Die Flachetappe führt dabei von der Hauptstadt in mehr oder weniger gerader Linie Richtung Süden. Auf den 187 Kilometern werden Bundesstraßen fast gänzlich ausgespart, stattdessen geht es auf Landes- und Kreisstraßen zügig dahin. In großen Gruppen kann im Windschatten kraftsparend gefahren werden, um nicht gleich an den Reserven kratzen zu müssen, die es für die kommenden Tage braucht.

Rennradtour Deutschland Fichtelberg Erzgebirge
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Dresden – Karlsbad (CZ)

Hügelig verläuft der zweite Tag von “Elb-Florenz” durch das Erzgebirge bis zum Ziel im tschechischen Karlovy Vary (Karlsbad). Dabei steht unter anderem der Fichtelberg, der höchste Berg Ostdeutschlands, auf dem Tagesprogramm. In den zahlreichen Anstiegen werden in Summe fast 3000 Höhenmeter gesammelt, mehr als auf jedem anderen Abschnitt dieser Grand Tour.

Geführte Rennradtouren Deutschland
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Karlsbad – Rimbach im Bayerischen Wald

Wieder gilt es gut 2000 Höhenmeter zu bewältigen, wobei die größten Brocken, Vlček-Pass und Dachsriegel, mit jeweils etwa 300 Höhenmetern Anstieg zu Buche stehen. Zunächst geht es auf tschechischer Seite immer tiefer in den Böhmerwald hinein. Der Ausblick auf den Stanovice-Stausee stellt hier ein echtes Highlight dar. Auf verkehrsarmen Nebenstraßen führt die Etappe danach wieder zurück nach Deutschland, genauer gesagt in den Bayerischen Wald, wo der Ort Rimbach das Etappenziel markiert.

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Rimbach – Burghausen

Schon nach wenigen Kilometern stellt sich der Große Arber “der König des bayerischen Waldes” vor den Radsportlern auf. Der erste richtig lange Anstieg dieser Fernfahrt bietet neben dem Test für die Beinmuskulatur aber auch herrliche Panoramen im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Tschechien. Nach der Arberstraße geht es über welliges Terrain südwärts. Donau und Inn werden überquert, ehe in der alten Herzogstadt Burghausen, direkt an der Grenze zu Österreich, die längste Burganlage der Welt, eine würdige Kulisse für die Etappenankunft bietet.

Rennradtour Salzburg
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Burghausen – Zell am See (AT)

Nach flachem Beginn ist man bei Etappenhälfte, in Bad Reichenhall, in den Alpen angekommen. Hier gibt der wunderbare Schwarzbachwachtsattel einen kleinen Vorgeschmack auf den Anstieg zum Hirschbichl. Rampen mit über 20 Prozent Steigung, verlangen den Teilnehmern alles ab – schieben ist hier wirklich keine Schande. An der Grenze zu Österreich haben die Strapazen ein Ende – nun kann auch die Schönheit der herrlichen Gebirgswelt in vollen Zügen genossen werden. Vorsicht ist dann auch in der folgenden Abfahrt geboten. Die zum Teil ebenso steile Straße sollte keinesfalls unterschätzt werden, aber ist man erstmal im Saalachtal, in der Roadbike Holidays Region Pinzgau, angekommen, geht es zügig weiter Richtung Tagesziel in Zell am See.

Region Pinzgau Großglockner Hochalpenstraße
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Zell am See – Lienz

Diese Etappe ist voll und ganz dem Glockner gewidmet. Schon kurz nach dem Start beginnt in Bruck der 30 Kilometer lange Anstieg auf der Großglockner Hochalpenstraße. Am Scheiteltunnel auf dem Hochtor liegen nicht weniger als 1900 schweißtreibende Höhenmeter hinter den Rennradfahrern. Am höchsten Punkt der Fernfahrt angekommen, genießt man ein großartiges Hochalpen-Panorama, ehe die rasante, kurvenreiche Abfahrt in Angriff genommen wird. Vom Kärntner Mölltal aus, gilt es am Weg zum Etappenende in Lienz, nur noch den Iselsbergpass zu überwinden, der allerdings keine große Herausforderung mehr darstellt.

roadbiken Italien Drei Zinnen
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Lienz – Cortina d’Ampezzo (I)

Auf einer Streckenlänge von 75 Kilometern geht es von Lienz aus eigentlich stetig bergauf, bis man an der Rifugio Auronzo direkt unter den beeindruckenden Wänden der Drei Zinnen steht. Hier, in der Roadbike Holidays Region Cortina, ist man mitten drin im UNESCO Welterbe Dolomiten. Wer anstelle des Drautales, die Pustertaler Höhenstraße unter die schmalen Reifen nehmen möchte, muss am Weg nach Toblach noch zusätzliche 800 Höhenmeter in Kauf nehmen. Von der Auronzo Hütte geht es ein kleines Stück des Weges zurück, bevor der Tross über den Passo Tre Croci an den Zielort Cortina d’Ampezzo gelangt.

Roadbike Holidays Cortina d'Ampezzo
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Cortina d’Ampezzo – Belluno

Der Weg Richtung Süden führt im vorletzten Teilstück über drei wunderbare Alpenpässe. Gleich zu Beginn geht es hinauf zum Passo Giau, später warten mit der Forcella Staulanza und dem Passo Duran noch zwei weitere Prüfungen auf die Roadbiker. Die traumhaften Dolomiten sind dabei ständige Begleiter, die mit ihren imposanten Gipfeln von den Strapazen ablenken. Die finale, 40 Kilometer lange Abfahrt bringt das Feld schließlich bis in die Stadt Belluno.

Rennradtour Italien Venedig
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Belluno – Venedig

Mit dem Passo di San Boldo trennt die Gruppe nun nur noch ein Hindernis vom Ziel der Grand Tour an der Adria. Besonders die Abfahrt vom Pass auf dessen Südseite, stellt mit ihrer, in die Felswand gebauten, Bergstraße ein weiteres markantes Highlight dar. Danach wird noch einmal ordentlich Tempo gemacht, ehe man in die Lagunenstadt Venedig einfährt und damit das Ende eines unvergesslichen Rennrad-Abenteuers erreicht.

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