Sie wollen hoch hinaus? Besser als rund um die Zugspitze wird Ihnen das kaum gelingen. Das ganze Jahr über können Sportler aller Art auf den bergigen Höhen der Zugspitzarena ihr Glück finden und ihre Leidenschaft vollends ausleben.
Die faszinierende Gebirgslandschaft bringt definitiv bessere Motivation als jeder Trainer. Mountainbiker gehen hier gern täglich an ihre Grenzen; Freizeitradler können unzählige Wege aller Niveaustufen genießen; doch vor allem kletterwütige Rennradler fahren ab 1 000 Meter auf höchstem Niveau.
Wie der Berg in den Wintermonaten Tausenden Skifahrern traumhafte Abfahrten bietet, so finden in den Sommermonaten ambitionierte Radsportler ebenfalls zahlreiche Routen der Extraklasse. Die Zugspitze zeigt sich somit als sportliches Ganzjahreserlebnis.
Doppeltes Lottchen
Wie gesagt: Man könnte sagen, die Zugspitze ist ein »doppeltes Lottchen«, denn zum einen ist sie für Sportler Winter wie Sommer ein reizvolles Freizeitziel, zum anderen ist der höchste Berg Deutschlands auch zugleich halbe Österreicherin - denn genau über ihren Gipfel verläuft die Landesgrenze zwischen Bayern und Tirol.
Die Zugspitze ist mit 2 962 Metern über Normalhöhennull der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Pedalritter finden hier neben traumhaften Bergtouren auch die schönsten Aussichten der Alpen. Denn an einem klaren Tag hat man eine unglaubliche Fernsicht sowie einen schönen Blick auf den Talkessel von Ehrwald, den Eibsee, Garmisch-Partenkirchen, und auch sämtliche Gipfel von vier verschiedenen Ländern lassen sich vom Zugspitzgipfel bestaunen.
Eine starke Anziehungskraft für Freiluftsportler hat die Zugspitzarena auch vor allem wegen ihrer einzigartigen landschaftlichen Bergkulisse: Südlich des Berges schließt sich das Zugspitzplatt an, eine Hochfläche mit zahlreichen Höhlen. In felsigen Höhen von über 1 800 Metern finden sich vornehmlich dunkle Nadelwälder, die in heißen Monaten erfrischenden Schatten spenden. Nach Süden hin wandelt sich das Bild in Lärchen- und Kiefernwälder und in einen Mischwald aus Buchen und Bergahorn. Traumhaft auch die zahlreichen Bergblumen, die selbst in großen Höhen blühen; und so mancher kletternde Pedalritter stoppt gerne für Edelweiß und Enzian. Kämpft man sich so in der Gruppe durch das Bergmassiv, steil bergan, kann es sogar vorkommen, dass den Rennradlern in den Felsen um die Zugspitze Gämsen oder Murmeltiere begegnen.
Immer auf der Suche nach traumhaften Routen und knackigen Touren für den radsportlichen Hochgenuss machen auch wir uns auf den Weg in Richtung Zugspitze. Während wir sonst vorwiegend den gruppensportlichen Radsporturlaub vorziehen, soll es dieses Mal ein gemeinsamer Urlaub zu zweit rund um die Zugspitzarena werden. Eine Herausforderung sowohl für die Partnerschaft als auch aufgrund der bergigen Landschaft.
Warum unsere Wahl gerade auf dieses bergige Radsportgebiet gefallen ist? Ganz einfach: Die anspruchsvollen, steilen und verwundenen Bergstraßen und Alpenübergänge sind ein Traum für alle Rennradler und sind bereits beim Durchstöbern des Kartenmaterials eine Herausforderung. Sowohl für Profisportler, die primär an ihren Trainingsplan denken, als auch für Genussradler, die sich eher an den landschaftlichen Schönheiten erfreuen, hält die Zugspitzarena die richtigen Touren bereit. ...
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