X3 Teammitglied Ronny berichtet ...

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21. - 25. Mai 2014

Ende Mai war es soweit. Meine Frau Andrea und ich durften das Wohlfühlhotel Lindenhof in Naturns im wunderschönen Vinschgau im Namen von Roadbike Holidays testen.

Als ambitionierter Triathlet war ich natürlich sehr interessiert, was dieses Hotel samt Umgebung zu bieten hat.

Das Hotel liegt in bester Sonnenlage mitten in Naturns. Zur Hotel-Ausstattung kann man nur „TOP“ sagen. Die Zimmer sind sehr sauber und modern ausgestattet, das Personal ist sehr sehr freundlich, eine super Außenanlage mit Pool und ein topausgestattetes Fitnessstudio.

Das Hotel bietet zusätzlich einen Radkeller (versperrt und videoüberwacht), Radmechaniker! (wo gibt es denn so was), Leihrennräder von Storck und GPS-Geräte mit vielen Tourenbeschreibungen. In dieser Form habe ich dass bis dato noch in keinem anderen Hotel so vorgefunden. Hierbei kann man dem Chef Joachim für die perfekt-ausgeführte Organisation nur gratulieren.

Doch das allerwichtigste für den Sportler ist natürlich die Verpflegung und die kommt im Lindenhof absolut nicht zu kurz. Hohe Qualität gepaart mit großem Umfang! Hierzu ein kurzes Beispiel meines

© Roadbike Holidays

Tagesablaufs:

  • 8:00 Sehr großes Frühstücksbuffet
  • 9:00 Radtour
  • 13:00 Mittagessen vom Buffet
  • 15:00 Kuchenbuffet (echt lecker) mit Kaffee
  • 17:00 Laufrunde
  • 19:00 Abendessen (Buffet und a la carte)

Für einen „normalen“ Gast ist das Speisenangebot eindeutig zu viel. Ich hingegen, konnte den vollen Umfang zur Gänze genießen.

Die Hotelumgebung bietet alles was ein Sportlerherz begehrt. Die Landschaft hat vor allem für den „Bergfex“ sehr viel zu bieten.

Eine Radtour ohne Höhenmeter ist nur sehr schwer zu finden. Eine kleine 115 km-Runde wird somit schnell zu einer 6h-Ausfahrt mit 3.000 hm J. Trotzdem sehr zu empfehlen. Diese Ausfahrt ging über Meran, Marling und Lana hinauf in das Ultental. Nach dem Pankrazer Stausee geht es links weg auf einer einsamen (aber zweispurigen!) topasphaltierten Passstraße zum Hofmahdjoch.

© Roadbike HolidaysZahlreiche Tunnel pflastern den Weg, jedoch ohne Gefahr für den Radfahrer, da es absolut keinen Verkehr gibt (ca. 1 Auto auf 1000 hm).

Bezüglich der Höhenmeter bitte ich zu beachten, dass man in Meran auf 300 m Seehöhe startet und sich die Pässe südlich von Meran auf ca. 1.500 m Seehöhe befinden. Nach einer kurzen Abfahrt geht es links weg Richtung Lauregno und Castelfondo (und schon wieder ein paar Höhenmeter und keine Autos.

Danach geht es auf der Strade Stadale 238 über den Gampenpass und die Ortschaft „unsere liebe Frau im Walde“ (den Namen find ich einfach super) wieder zurück nach Meran.

© Roadbike HolidaysVom Gampenpass weg wartet eine 18 km lange Abfahrt nach Meran – die Bremshebel hinterlassen hier tiefe Abdrücke in den Fingern. Doch die „Höhenmetersammlerei“ ist hier noch nicht zu Ende. Die letzten Reserven benötigt man beim Aufstieg von Meran in das Vinschgautal, wo noch einmal 200 hm zu überwinden sind. Dies erfolgt jedoch auf einem wunderschön angelegten Radweg mit Kehren und Kehren Bezeichnung in Anlehnung an das Stilfserjoch!

Übrigens, der gesamte Radweg durch den Vintschgau (Länge ca. 80 km), ist perfekt ausgeführt. Immer entlang der Etsch, durch Apfelplantagen, mit Rennrad-Asphalt und wenigen Fußgängern ein absolutes Highlight. Auch Zeitfahrradtauglich!

Neben dem Radfahren sind für uns Triathleten natürlich auch die Lauf- und Schwimmmöglichkeiten wichtig. Das nahe gelegene Freibad mit 25er Becken bietet gute Trainingsbedingungen und zum Laufen stehen zahlreiche Trails zur Verfügung (Achtung: wieder nur mit Höhenmeter).

Um auch nicht radinteressierte Familienmitglieder in die Trainingstage miteinzubinden, kann ich eine Wanderung auf dem Meraner Höhenweg sehr empfehlen, jedoch auf Grund der Sonnenlage nur im Frühjahr und Herbst oder zu früher Stunde. Landschaftlich sehr reizvoll.

© Roadbike Holidays

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ronny und Andrea