X3-Team im Hotel Almesberger

X3-Team im Hotel Almesberger

Dieses Mal verschlug es mich in den Norden meines Heimatbundeslandes – nämlich nach Aigen im Mühlkreis. Da der Wetterbericht nicht gerade Sommer und Sonnenschein ankündigte, nahmen wir uns als Alternative unsere „Trainigswalzen“ mit. 

© Roadbike Holidays       © Roadbike Holidays

Beim Hotel Almesberger angekommen, wurden wir sofort freundlich am Empfang begrüßt und statt des Empfangssekts gab es, passender für uns, ein Seitl (zu Deutsch: 0,3 ml) Bier J Nachdem wir unsere Räder in einem absperrbaren Raum untergebracht hatten, zeigte uns der Juniorchef noch den großen Seminarraum, in dem wir mit unseren Rädern die Trainingseinheiten auf den Walzen absolvieren konnten. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, ging’s fürs 1. Training nicht nach draußen, sondern ins bestens ausgestattete Fitnessstudio. Aber zumindest für den nächsten Tag prognostizierte der Wetterbericht Besserung …

Am 2. Tag fuhren wir von Aigen in Richtung Tschechien. Nach den ersten Kilometern war uns bereits warm,  was durchaus daran gelegen haben könnte, dass es erstmal 4 Kilometer in Richtung Grünwald bergauf ging. Oben angekommen, bewegte uns der eisige Wind nach ein paar Kilometern leider zur Umkehr – die restliche Trainingseinheit wurde im Seminarraum auf der Walze „zu Ende gefahren“. Der Wind war an diesem Tag tatsächlich so stark, dass sogar der Wipfel des Maibaumes am Marktplatz von Aigen abbrach und die Feuerwehr anrücken musste.

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Zurück im Hotel verliefen wir uns im ca. 5000m² großen Wellnessbereich und kamen gerade noch rechtzeitig zum Abendessen ins Restaurant :-)
Dem üppigen und leckeren Abendessen ist es zu verdanken, dass wir am nächsten Tag trotz widriger Wetterbedingungen die angepriesene „Königsetappe“ nach Krumau fahren konnten. Gleich zu Beginn ging es erneut den Hügel hinauf und im Anschluss daran geradeaus bis zum Moldaustausee. Mit der längsten Fährverbindung ging es danach über den Stausee und von dort aus auf gut ausgebauten Straßen in die historische Altstadt von Krumau. Wir fühlten uns dort gleich heimisch, denn genauso wie daheim in Mondsee, wimmelt es auch hier von asiatischen Touristen J Und da wir nun schon mal in Tschechien waren, mussten wir natürlich auch ein Bier dort trinken – bei einem Preis von 1,70 € für die Halbe hätte es mir dort sehr gut gefallen, leider verdunkelten sich jedoch erneut die Wolken über uns und zwangen uns somit zur Heimfahrt. Zurück im Hotel gingen wir in die „Vulkan-Sauna“, um uns aufzuwärmen und verbrachten den restlichen Tag bis zum Abendessen im Wellnessbereich.

Das Mühlviertel ist ein echter Geheimtipp als Trainingslocation und das Hotel Almesberger ein sehr guter Ausgangspunkt für Ausfahrten. Einfach nur geradeaus fahren gibt es dort nicht, denn nach jeder Kurve geht’s entweder bergauf oder bergab – für mich ein sehr schönes Rennradrevier!

Das Hotelpersonal bemüht sich wirklich darum, dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Der Fitnessbereich bietet alles – inkl. 5 Spinning-Bikes – was man sich wünschen kann. Auch der Seminarraum, welchen wir als Walzen-Trainingsraum nutzen konnten, war super – Walzen aufgestellt, Tablet mit Film (damit uns nicht langweilig wird) an das Seminarraum-Sound-System gekoppelt und fertig!