Hotel Central - Trainingstage des x3-Teams in Nauders

Hotel Central - Trainingstage des x3-Teams in Nauders

August 2014:

Erfolgreiche Trainingstage in Nauders mit Roadbike Holidays

Das Wetter nicht perfekt, aber die Stimmung umso besser, so geht es los in das lang geplante Trainingswochenende nach Nauders. Hier wollen wir uns den letzten Schliff für den anstehenden Ironman in Schweden bzw. die Weltcuprennen in Spanien holen.

Nach einer mühsamen Fahrt durch Schlechtwetterzonen erreichen wir das Hotel Central leider erst am späteren Abend, so dass unsere Hoffnung auf ein Abendessen nur noch gering ist. Aber es kommt anders: Der Empfang im Hotel ist perfekt. Anstelle der üblichen Eincheckformalitäten und Gepäck entladen, können wir doch noch direkt in das Restaurant und uns am exzellenten 5-Gänge Menu satt essen.

Es stehen 4 Hauptgänge zur Auswahl zu denen auch immer ein vegetarisches Essen gehört. Zusätzlich gibt es ein großes Salatbuffet. Das Essen ist lecker und absolut ausreichend. Wem die Portionen zu klein sind – was bei hungrigen Sportlern ja durchaus mal der Fall sein kann – erhält auf Nachfrage einen zweiten Hauptgang oder doppelte Suppe oder auch eine extra Nachspeise. Alles kein Problem. An Flexibilität kaum zu überbieten.

Gestärkt beziehen wir unser Zimmer, welches mehr einer Wohnung als einem Zimmer gleicht und somit ausreichend Platz bietet. Beim Ausladen hilft der Chef des Hauses und erklärt uns noch wo wir alles (Bikegarage, Wellness, usw.) finden. Wir fühlen uns bestens betreut.

Dann ist es endlich soweit. Der erste Trainingstag:

Nach einem ausgiebigen Frühstück – auch hier bleiben keine Wünsche offen, z.B. frisches Rührei mit Gemüse und Käse wird bereitwillig gemacht – geht es los.

Die geografische Lage Nauders‘ ermöglicht Rundtouren durch A-CH-I und das Sammeln vieler Höhenmeter.

Unsere erste Tour geht über die Norbertshöhe ins Unterengadin und von da über den Ofenpass und Reschenpass wieder retour nach Nauders.

Mit trockenen Straßen machen die rasanten Abfahrten richtig viel Spaß. Nicht unterschätzen darf man allerdings, dass es aus dem Vinschgau noch einiges an Höhenmeter hochgeht, bis man schlussendlich wieder am Ausgangspunkt ist. Also nichts mit: „…und jetzt nur noch easy heimrollen :-)“

Der Radweg führt auf der linken Seite des Sees entlang und hat noch einiges an bissigen „Auf‘s und Ab’s“ zu bieten. Man sollte unbedingt darauf achten die linke Seeseite – also den Radweg zu erwischen. Die normale rechtsgeführte Straße ist stark befahren und der zwar vorhandene Radweg ist eher für Mountainbikes als Rennräder geeignet, aber das Kartenmaterial aus dem Hotel macht es einfach auch die richtigen Wege zu finden.

Den zweiten Tag erwischen wir wettertechnisch leider nicht so gut. Es regnet, so entscheiden wir uns kurzfristig die geplante lange Tour in zwei Intervallblöcke zu splitten. Die Norbertshöhe mit der angenehmen Steigung und wenig Verkehr eignet sich perfekt und so beschäftigen wir uns heute nur hier – mal von der einen und mal von der anderen Seite.

Am Nachmittag stärken wir uns mit dem „Apres Bike Snack“ – für uns zwar eher der „Zwischendrin“-Snack und können danach sogar unseren Kaffee auf der gemütlichen Terrasse mit etwas Sonne genießen.

Am Abend genießen wir diesmal ein exzellentes Vorspeisenbuffet, das so exzellent ist, dass wir uns entscheiden den Hauptgang wegzulassen und uns an den kalten und warmen Vorspeisen und dem Nachspeisenbuffet satt essen. Gut dass am nächsten Tag die Königsetappe wartet und wir die Kalorien wirklich brauchen.

Den Abend lassen wir gemütlich an der Bar ausklingen. Hier kommt man schnell mit anderen Radsportlern in Kontakt und kann die Erfahrungen und Erlebnisse des Tages austauschen. Der Bikeguide und auch der Chef des Hauses schauen vorbei und nehmen an den Gesprächen teil. Für Fragen haben sie immer ein offenes Ohr. Nur Fragen muss man selber noch :-)

Der nächste Morgen: Endlich ist es soweit – Stilfser Joch wir kommen

Wir sind gespannt, was uns erwarten wird. 48 Kehren und in Summe knapp 3000hm hat die Tour. Wie werden wohl die 48 Kehren sein? Endlich? Unendlich?

Das Wetter heute ist ok, es soll zumindest bis zum frühen Nachmittag trocken bleiben. Aber dennoch, diesmal haben wir einen Rucksack mit warmen Sachen mit, denn das Hochgebirge ist auch im Sommer nicht zu unterschätzen.Gemeinsam mit vielen vielen anderen Radfahren bewältigen wir eine Kehre nach der anderen.

Dem einen mag es mühsam erscheinen, für mich war es kurzweilig und wunderschön. Die Kehren zählen runter und es ist fast schade, wenn man dann irgendwann 4 – 3 – 2 – 1 liest. Und schon ist es vorbei und man ist oben. Geschafft!!!! Wir stehen oben auf 2760m.

Wir haben wohl daran getan die warmen Sachen einzupacken, denn es fängt erst an zu hageln und dann bei der Abfahrt öffnet der Himmel seine Schleusen und zeigt was ein guter Sommerregen ist. So macht die Abfahrt leider keinen Spaß. Wir sind froh als wir unten ankommen – und dank der dort wieder scheinenden Sonne wird uns schnell wieder warm. Zurück geht es dann wieder den bereits bekannten Weg über das Vinschgau hoch nach Nauders.

Das Essen heute haben wir uns wieder einmal redlich verdient und lassen es uns nochmal richtig gutgehen.

Am nächsten Morgen heißt es dann leider wieder „Auto packen“ und Abschied nehmen.Es waren tolle Tage in einem wirklichen „Verwöhnhotel“ und tollen Trainingsmöglichheiten. Wir kommen sicher wieder!

Bis dahin alles Gute
Doro

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